„Ein Dollar und 87 Cents: Das war ihr ganzer Besitz am Heiligen Abend. Wie sollte sie davon ein Geschenk für ihren Mann kaufen?
Sie legte sich aufs Sofa und weinte. Dann stand sie auf und tröstete ihr verweintes Gesicht mit der Puderquaste. Und da vor dem Spiegel kam ihr die Idee:
Es gab in der Familie zwei Dinge, die ihr ganzer Stolz waren: seine goldene Uhr und ihr wunderschönes, langes, wallendes Haar.
"Ich verkaufe meine Haare", sagte sie sich, "dann habe ich Geld, um ihm ein Weihnachtsgeschenk kaufen zu können."
Gesagt, getan. Sie fand ein Geschäft, das Haar aufkaufte. Zwanzig Dollar bekam sie für ihre Haare. In den Restbestand brannte sie sich später zu Hause ein paar Löckchen. Für das so erworbene Geld kaufte sie ihm eine ganz wertvolle Uhrkette. Endlich sollte er seine Uhr auch öffentlich zeigen können. Bisher versteckte er sie immer verschämt wegen des schäbigen Uhrbandes.
Dann wird es Spätnachmittag. Er kommt nach Hause. Als er seine Frau mit ihren kurzen Haaren sieht, erbleicht er! Sie fällt ihm um den Hals: "Sie wachsen schon wieder nach! Und so sind sie doch auch ganz schön!"
Aber sie deutet sein Erbleichen falsch. Nicht weil er sie so nicht leiden mochte, erbleicht er, sondern wegen des Weihnachtsgeschenkes, das er für sie gekauft hat:
Es sind die vielen kleinen Kämme und Spangen, vor denen sie schon so oft geträumt hat, als sie noch im Schaufenster des Friseurs lagen. Sie passten so gut zu ihren schönen langen Haaren. Und nun sind sie kurz, die Haare!
Noch einmal tröstet sie ihren Mann: "Sie wachsen ganz schnell wieder nach!" Und dann erzählt sie ihm, warum ihre Haare kurz sind: "Ich habe meine Haare verkauft, um dir ein Weihnachtsgeschenk machen zu können!" Und sie reicht ihm das Päckchen. Er öffnet es, sieht die wertvolle Uhrkette - und muss lächeln. Er sagt: "Wir wollen unsere Weihnachtsgeschenke noch für einige Zeit aufbewahren. Sie sind zu schön, als dass wir sie jetzt gebrauchen könnten!"
Und dann erzählt er ihr, dass er seine goldene Uhr versetzt hat, um ihr das erträumte Geschenk zu machen.“
(Frei erzählt nach O’Henry, Das Weihnachtsgeschenk)
frohe und gesegnete weihnachten wünscht dir, sven...
Thats right.
Wollte mal sehen wie er seine Schritte mit Band macht. Und ihn mal wieder sprechen.
Angenehmer Abend, bis auf die Heimfahrt nach Wuppertal.
Ist mir letze Woche auch bei einigen Bildern so gegangen
*Prost* auf die undurchschaubaren Kriterien. Das nächste Hochhausbild kommt dann wieder von Dir Danke fürs gutfinden!
Dieses Jahr bringe ich Dir leider keine Musik mit, aber ich wünsche Dir, wunderbare Weihnachten verbracht zu haben und viel Ruhe & Muße zwischen den Jahren! Liebe Grüße!
danke für das lob leider ohne flieger, aber vom olympiaturm in münchen aus (was den aktionsradius minimal einschränkt )
deine bilder gefallen mir super, strahlen schöne urbanität aus (etwas, da man in münchen ganz allgemein gerne vermisst)!