kurz bevor er ganz ins licht tritt, schau ich ihn am liebsten an. kurz bevor der schatten auf seinem gesicht sich erhellt. er gänzlich sichtbar wird. sich preisgibt. diese intensität des halb seienden halb werdenden. ohne furcht voller erwartung. kurz bevor die schatten der vergangenheit sich von ihm ablösen wie ein hauchdünner film. ihre tiefen spuren in seiner haut zurück lassen. kurz bevor seine augen mich beidseitig anblicken, mit wohlwollen. versuche ihn zu fassen, diesen bruchteil der sichtweise, diese oase der schattierung. kurz bevor er mich gänzlich verlässt, vermisse ich ihn am meisten.