Noch ein Foto aus meinem Nepalsommer (wobei ich nicht verstehe, wieso DIE JUNGS (tm) gerade dieses und keins von den 15 anderen, die ich noch reingestellt habe (und besser fand), genommen haben...).
Diese Lampen hingen an der Decke unserer Sprachlehrerin Jyiotty, die uns einige Brocken Nepali beigebracht hat.
Das Bild ist typisch für das Improvisationstalent und Ästhetikverständnis der Nepali. Es muss einfach irgendwie funktionieren, wie es aussieht, wie sicher und haltbar es ist, ist egal...
Langfristiges Denken steht nicht ganz so hoch im Kurs, aber wenn man man etwas länger da ist, versteht man auch langsam, wieso: Planen ist fast unmöglich, weil nichts so unvorhersehbar ist, wie der nächste Augenblick. Der Bus kann kommen, oder auch nicht, man könnte spontan Besuch bekommen, oder auch nicht, der Monsum könnte runterprasseln, oder auch nicht, der Autoreifen könnte platzen oder auch nicht, man könnte auch plötzlich vom Bus überfahren werden, wenn's ganz spontan kommt.
Da jucken einen so Kleinigkeiten, wie die Lampen an der Decke montiert sind schon etwas weniger - hauptsache man hat eine über dem Kopf...
Canon 350D || 86 mm (KB) || F4,5 || 1/50 sek. || ISO 400
Vor Verwendung in Medien aller Art bitte erst nachfragen. Als Copyright-Info bitte "photocase.de: luxxmail@gmx.de" angeben. Danke!