die luft stickig, zum schneiden dick. dem leben fehlt der sauerstoff. selbst bei geöffnetem fenster stockt der atem. drückt die last der imagination auf die brust. schales entsetzen mischt sich mit blut auf der zunge. leise huschen schatten der vergangenheit durch offene türen. gellen schreie aus den geschossen über die langen flure. noch hat der modrig-feuchte schimmel die mauern nicht zerfressen, die schicksale nicht ausgelöscht. noch hallen auf den grazilen mosaiken die derben schritte der schwestern, bedrohliches ankündigend. im dunkel verbirgt sich die angst. ich renne.