berühre sanft die feinen zarten härchen mit meinen augen. begreife sie mit meinen sinnen, spüre ihre wohlige feinheit auf meiner fingerhaut. golden schimmern sie mir ins gemüt, trösten meine gebeutelte seele. atme sanft und tief, jeder hauch lässt sie erzittern. spüre wie wenig das leben braucht, wie nah es dem tod ist, wie unendlich endlich. rieche den duft nassen laubs, das in der wärmenden sonne lautlos vor sich hin knistert. blicke durch die unwirklichkeit dieser glanzvollen dolden, finde keine worte für ihre schönheit bis sich ihr bild tief in mein herz brennt, ihr schimmer durch meine adern fließt. wärme überflutet mich von innen. für einen moment sehe ich die ewigkeit.