Ich hatte mich fürs automatische Benachrichtigen bei neuen Postings eingetragen und daher schon ewig nicht mehr reingesehen- irgendwie ist da wohl der Wurm drin...
wir genießen die sommertage, ja doch, das tun wir.
außerdem kommen wir von tag zu tag mehr an in der kaffeebar. wir begreifen "es ist unser" und das ist ein tolles gefühl. und wir bekommen dadurch wieder eine andere sicherheit. einen festeren stand gegenüber allem.
es ist schön.
du wirst es sehen irgendwann. wenn wir vier eure ausstellung besprechen
Lieber Sven, meine Reise startet bald. Ab morgen habe ich für vier Wochen Urlaub. Ich freu mich so.
Nun verabschiede ich mich erst mal und wünsche dir und deinen Lieben schöne Pfingsten. Bis bald.
Liebe Grüße, Judith
danke dir. nurblau, im sinne von ausschließlich, blau sonst keine farbe, viele blau, tief, hoch, weit, kühl, aufnehmend, versuchend, traumblau, surrealblau.
Danke für die schönen Zeilen. Ich kann dir ja vorab schon einmal sagen, was das für eine Arbeit ist.
Seit letztem Mai betreue ich immer mehr frisch verwaiste Eltern, die ihr Kind entweder still geboren haben oder das Kind nur kurz lebte. Um ihnen die erste Zeit ein wenig zu erleichtern, stelle ich einen Wegweiser zusammen, wohin sie sich wenden können, welche Behördengänge gegangen werden müssen, wo sie welche Gelder beantragen können.
Ich habe schon ein schönes Zitat aus dem "kleinen Prinzen". (»Wenn du bei Nacht den Himmel anschaust, wird es dir sein, als lachten alle Sterne, weil ich auf einem von ihnen wohne, weil ich auf einem von ihnen lache. Du allein wirst Sterne haben, die lachen können! Und wenn du dich getröstet hast, man tröstet immer, wirst du froh sein, mich gekannt zu haben! « Aus „Der kleine Prinz“ von Antoine de Saint-Exupéry)
Hast du ein paar Worte für verwaiste Eltern?
Für deine anderen Gedanken habe ich eine weitere schöne Idee. Laß dich überraschen.
Oh, Jingle, das hätt ich dir gar nicht zugetraut, so wie ich dich aus dem Adventskalender kenne.
Das Bild von Willma habe ich mir runtergeladen, ich möchte es in meiner Abschlußarbeit von der Trauerbegleiterausbildung verwenden. Darf ich deine schönen Worte auch verwenden? Natürlich mit entsprechender Quellenangabe?
Habe unter einem Bild diese schönen Zeilen gefunden:
"mein alltag bekommt streifen. deine hand so karg wie dürres land. verwünsche alle geräusche, um dich atmen zu hören. bange um dein herz, dein sein. ungewohnt kommt dieses deutliche lebewohl. wie auch immer dies gelingen sollte, ohne dich. draußen die schritte, die stimmen, die signale. hier nur dein stilles leben. entzwei gerissen. schonungslos. du. und ich. früher saßest du an meinem bett, wenn ich krankte. ich. und du. heute fühle ich mich noch einsamer. denn statt deinen trost zu bekommen, brauchst du ihn von mir. plötzlich war alles anders. meine gedanken spielen verfolgungsjagd auf den blau-grünen streifen. das leben holt mich ein. mit seiner ganzen wucht. ich muss fort. wünschte mir nichts mehr, als dass du noch bliebest. schlucke die letzte träne hinunter."
das ist doch alles andere als profan. schließlich wurden die ersten bilder gemalt, um sich tolle rahmen an die wand hängen zu können
leider war das wetter nicht so wie erhofft - ich hatte auf richtigen nebel gehofft, in dem zweihundert meter entfernte gebäude versinken. boah, habe ich mir das großartig vorgestellt. und mich davor gefürchtet, aus angst, dermaßen zu versagen. aber dann war es "nur" diesig. dementsprechend unzufrieden war ich mit der ausbeute. aber das war der erste blick, mittlerweile sind ein paar nette zusammengekommen. freu dich drauf
ja, es war stressig, aber sehr schön. ich bin nach der diamantenen hochzeit meiner großeltern am 31.12. vormittags geflogen und am 3.1. mittags zurück. meine freunde waren bereits 2 tage eher dort. ich war nun schon eingige male in venedig, aber noch nie im winter und bei dauerhaftem hochwasser. es war toll. silvester auf dem markusplatz in gummistiefeln ist schon etwas besonderes
übrigens: danke für deinen "intensiver"-gedanken bei meinem gondel-in-der-blauen-stunde-foto. ich bin es dann ganz anders angegangen und war erfolgreich:
aber hallo.
n haufen russen vor der tür!
unfassbar kalt.
kaum zu glauben.
ich kann nich nicht an so eine kälte erinnern. hier im norden war es lange zeit nicht mehr so kalt.
Hallo Sven … die Geschichte von O’Henry mochte ich schon als Jugendlicher sehr … sehr schön, sehr traurig, sehr menschlich, zauberhaft, eine wunderschöne Art Liebe und Zuneigung zu beschreiben. Danke.
Ich wünsche dir und deinen Lieben alles Gute und einen guten Rutsch ins nächste Jahr.
Ganz lieben Dank, Sven, für die sehr schöne Geschichte und deine Weihnachtsgrüße.
Manchmal, wenn man nichts mehr hat, nur noch sich und seine Sehnsüchte nach Wärme und Liebe, wenn der Glitter und Strass unserer Zeit nicht mehr alles verdeckt, manchmal, für einen Augenblick, kommt das Gute zurück in die Welt.
Ich wünsche dir mit denen die du liebst ein wundervolles Weihnachtsfest.
Vielen Dank für deine Geschichte, Sven!
Manchmal vergisst man wie schön Schenken sein kann...
Ich hab dann auch noch eine schöne Geschichte für dich:
Die Kirchenmaus und die Bienenwachskerze
Es war einmal eine arme Kirchenmaus, die lebte in einer großen, schönen, aber kalten Kirche. Leider gab es hier nur wenig zu fressen, deshalb fiel es der kleinen Maus gleich auf, als eines Tages in der Adventszeit ein süßer Honigduft durch die Kirche zog. „Hmm“, schnupperte das Mäuschen. „Woher kommt dieser herrliche Duft?“ Und es folgte seiner Nase. Nicht lange, da stand die Kirchenmaus vor einer großen Bienenwachskerze, die zwischen Tannenzweigen aufgestellt war. „Oh, riechst Du schön!", sagte das Mäuschen. „Und wie ich erst leuchte!“, erwiderte die Bienenwachskerze. „Das würde ich gerne einmal sehen“, sagte das Mäuschen. „Ich bin immer nur in der Kirche, wenn keine Lichter mehr brennen.“
So beschloss die Bienenwachskerze, dass sie einmal für die Kirchenmaus ganz allein leuchten wollte. Tatsächlich, eines Abends nach dem Gottesdienst behielt die Kerze heimlich einen Funken Glut in ihrem Docht, als sie nicht recht ausgeblasen wurde. Als niemand mehr nach ihr sah, fing sie, angefacht durch einen Luftzug, wieder zu brennen an. Als die arme Kirchenmaus sie so in der großen, dunklen Kirche sah, konnte sie zunächst keinen Ton herausbringen. Noch nie hatte das Mäuschen die große Kirche so gesehen, die kleine Kerzenflamme verwandelte die Dunkelheit der Kirche in ein wunderbares Spiel aus Licht und Schatten. „Oh, ist das schön!“, piepste das Mäuschen und lief zur Bienenwachskerze hin. In deren Nähe war es ganz hell. Und die arme Kirchenmaus fühlte sich dort bei der Kerze so wohlig warm, wie sonst nur im Sommer an einem warmen Stein. „Danke!“, flüsterte das Mäuschen der Kerze zu. „Danke, so schön war es noch nie hier in meiner Kirche.“ Da lächelte die Bienenwachskerze und fast hatte es den Anschein, als würde sie beim Lächeln kleiner.
Lange, lange Zeit saß die Maus bei der Kerze. Warm war es dort, hell und schön. Die arme Kirchenmaus genoss diese Nacht. Ihr war es, als würde sie im Licht und der Wärme der Bienenwachskerze baden. Doch plötzlich erschrak das Mäuschen. „Du bist ja ganz klein geworden!“, piepste das Mäuschen. „Merkst Du das erst jetzt?“, erwiderte die Kerze mit leiser Stimme. „Komm, ich will Dir ein Geheimnis verraten!“, flüsterte sie. Und das Mäuschen spitzte seine Ohren. Die Bienenwachskerze begann zu reden: „Mäuschen, Glück ist brennen und vergehen. Verstehst Du das?“ Das Mäuschen schüttelte den Kopf. „Nun, was wir zusammen erlebt haben, Mäuschen, das ging nur, weil ich mich nicht gefürchtet habe, kleiner zu werden. Hätte ich eine große, schöne, duftende Bienenwachskerze bleiben wollen, hätte ich nie das Glück in Deinen dunklen Mäuseaugen sehen können. Nie hätte ich Deine Freude miterlebt, wenn ich den Funken nicht im Docht hätte glimmen lassen und für Dich gebrannt hätte. Ohne mein Leuchten wäre die Kirche jetzt dunkel und kalt und nicht warm und erhellt.“ „Das verstehe ich“, sagte die Kirchenmaus. „Weil Du brennst und kleiner wirst, ist es schön für mich und ich bin froh. Du verschenkst Dich mit Licht und Wärme an mich.“ „Das hast Du schön gesagt“, erwiderte die kleine Bienenwachskerze. „Ja, ich verschenke mich an Dich, damit Du glücklich bist.“ Mit großen Augen schaute das Mäuschen die immer kleiner werdende Bienenwachskerze an. „Glück ist brennen und vergehen“, murmelte es. Die Bienenwachskerze nickte und strahlte noch einmal besonders hell. Ihr Schein fiel auf ein geschnitztes Holzkreuz. Das Mäuschen konnte nicht wissen, das sich an einem solchen Kreuz vor vielen Jahren ein Mensch verschenkt hatte. Es war Jesus, der Sohn Gottes, dessen Herz in Liebe brannte und der bereit gewesen war, für andere zu vergehen.
Dir und deinen Lieben ein gesegnetes Weihnachtsfest!!!
Hey JingleT, Du hast so ein schönes animiertes .gif im Thread für die Wichtelgeschenke hochgeladen. Kannst Du mir verraten, wie ich sowas erstelle und dann hier reinbeame?
danke sven, der erste advent war sehr schön.
saugemütlich mit viel sofa, tee, lebkuchen, und mal wieder ein bisschen tv-zapping.
es gibt so tage, an denen kann es nix schöneres als das für die entspannung geben.
die kommende zeit wird bei mir sehr ruhig werden.
ich brauche das zum jahresende um runterzukommen und die letzten worte im kapitel des jeweilgen jahres in ruhe zu schreiben. ich mag das sehr.
leider sind die meisten um mich herum eher das ganze gegenteil
Auch dir eine gesegnete Adventszeit. Hoffentlich kannst du ein wenig zur "Besinnung" kommen. Mir gelingt es vor Weihnachten kaum, weil so viel los ist.
Mein Album, welches ich gerade fertig aufgenommen habe, handelt von Jona. Zwischen den Zeilen. Mögliche Gedanken des Antihelden. Wie kann es sein, dass du das in den Kopf bekommst?